Häufig gestellte Fragen
Sind BCAA oder EAA besser für den Muskelaufbau?
EAA sind besser. Die Muskelproteinsynthese benötigt alle 9 essentiellen Aminosäuren. BCAAs liefern nur 3 davon – die fehlenden 6 muss der Körper aus bestehenden Muskeln abbauen, was kontraproduktiv ist.
Brauche ich BCAA oder EAA, wenn ich genug Protein esse?
Bei ausreichender Proteinzufuhr (1,6–2,2 g/kg) sind weder BCAA noch EAA notwendig. Whey Protein enthält bereits alle Aminosäuren in optimaler Menge. Nur beim Nüchtern-Training oder in der Diät können EAA sinnvoll sein.
Enthalten EAA auch die BCAA-Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin?
Ja, EAA enthalten alle 3 BCAAs plus 6 weitere essentielle Aminosäuren (Methionin, Lysin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Histidin). EAA sind also eine Erweiterung von BCAA.
Warum schmecken EAA schlechter als BCAA?
EAA enthalten Aminosäuren wie Tryptophan und Methionin, die von Natur aus bitter und schwefelhaltig schmecken. BCAAs haben dieses Problem nicht, weshalb sie geschmacklich leichter zu aromatisieren sind.
Wann sind BCAA sinnvoller als EAA?
Praktisch nie. Der einzige theoretische Vorteil von BCAAs ist der bessere Geschmack und der etwas günstigere Preis. Funktionell sind EAA in jeder Situation überlegen, weil sie ein vollständiges Aminosäureprofil liefern.